Link verschicken   Drucken
 

Wie kommt es zu dieser Energiegenossenschaft?

Für mich reicht es noch!“

Einige werden diesen Satz bestimmt schon einmal gehört haben. Wahrscheinlich von einem älteren Menschen, oder der Mutter, dem Vater. Wenn es für mich noch reicht, dann bedeutet dies auch in logischer Konsequenz, dass es für andere, für meine Kinder und Enkel, für die nächste Generation nicht mehr reicht.

 

Neben dem allgemeinen Unwohlsein über die Geschehnisse in der Welt, mehren sich die Zeichen, dass der Turbokapitalismus den Raubbau an der Natur weiter beflügelt und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet, wie im Januar 2016 von Oxfam veröffentlicht wurde (www.oxfam.de).

 

Während ökologische Krisen in der Vergangenheit immer regional begrenzt waren (wie das Beispiel der Osterinsel zeigt), ist der Artenverlust oder das Dezimieren der Fischgründe im 21. Jahrhundert ein globales Problem. Auch der Klimawandel ist von globaler Natur und könnte für viele Generationen ein Leben wie wir es kennen unmöglich machen.

 

Aufstrebende Gesellschaften favorisieren den westlichen Lebensstil, der für diese Wohlstand und Fortschritt bedeutet. Dieser Lebensstil mit all den nicht nachhaltigen Konsummustern, ist allerdings nicht mehr innerhalb der Tragfähigkeitsgrenzen unserer Erde, wie das bei allen frühindustrialisierten Ländern der Fall ist (siehe hierzu: www.footprintnetwork.org/de) .

 

Essentiell für Gegenwartsgesellschaften ist die Energieversorgung und die Energienutzung. Damit wir unseren Kindern und Enkelkindern nicht noch mehr Atommüll und zerstörte Landschaften hinterlassen, möchten wir aktiv an der Umstellung unseres Energiesystems auf erneuerbare Energien arbeiten. Die genossenschaftliche Struktur ermöglicht dabei auch die Beteiligung einzelner Bürger und fördert damit die Demokratie und den Gemeinsinn.

 

Zum Handeln ist es nie zu spät, aber allerhöchste Zeit!

 

Dr. Franz Alt