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Ich kann ja doch nichts verändern!

Viele Menschen halten sich und ihre Entscheidungen für zu klein, zu unwichtig und nicht auschlaggebend.

 

Das ist aber nicht so. Wenn wir unsere täglichen Entscheidungen beim Kaufen und Konsumieren wieder als ‚Politischen Akt‘ verstehen, dann habe ich mich für oder auch gegen ein Produkt entschieden. Konzerne reagieren darauf nachweislich schneller als auf sonstige Vorgaben.

 

Als 1995 der Shell-Konzern die Ölplattform Brent Spar in der Nordsee versenken wollte, folgten viele Bürger den öffentlichen Boykottaufrufen und meideten Shell Tankstellen konsequent.

Shell reagierte darauf und führte die Entsorgung an Land durch.

 

Dieses Beispiel zeigt die Macht der Bürger, wenn sie sich vernetzen und an einem Strang ziehen.

Studien zufolge steigt die Macht und die Einflussnahme solcher ‚Pressure-Groups‘, (das sind Umwelt- oder Bürgerinitiativen), die oftmals lose vernetzt vor allem über das Internet kommunizierend agieren.

 

Blatt mit These von Gunnar Myrdal (schwedischer Ökonom)

 

Abbildung 1

Man sollte nie daran zweifeln, dass eine kleine Gruppe kluger, engagierter Bürger die Welt verändern kann. In der Tat ist das der einzige Weg, der jemals Erfolg hatte“. Margret Mead (Antropologin)