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Grundsätzliches

Jahrtausende hat die Menschheit von der Energie des Sonnenlichts, das auf die Erde fällt, gelebt. Das Sonnenlicht schien auf die Felder; Pflanzen wuchsen und bildeten Nahrung für Mensch und Tiere. Als Folge hatte man Nahrung, Kleidung und Holz als Rohstoff.

 

Das Sonnenlicht pro Jahr war die maximale Energie, für die Menschheit!

 


Dies war in einem Zeitraum von vor 150.000 Jahren bis vor einigen tausend Jahren der Fall. Die Zahl der Menschen wuchs dabei nie mehr als auf 1 Milliarde an. Durch die Entdeckung kleiner Einschlüsse uralten Sonnenlichts, in Form von Kohle und Öl wuchs die Bevölkerung langsam auf die erste Milliarde an. Bis zu diesem Punkt vergingen ca. 100.000 Jahre.

 

Die 2. Milliarde war 1930 erreicht, 3. Milliarde nach weiteren 30 Jahren. Grund für dieses exponentielle Bevölkerungswachstum war-ca. 300 – 440 Millionen Jahre altes in der Erde gespeichertes Sonnenlicht.

 

Der große Umschwung begann mit der Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt im Jahre 1769. Anfang des 19. Jahrhunderts war man in der Lage durch diese Erfindung die fossilen Rohstoffe in großem Stil zu nutzen.

 

Durch die einsetzende industrielle Revolution wurde die Natur zur Ressource und es wurde vorausgesetzt, dass diese bis in alle Ewigkeit vorhanden sein würde und Rohstoffe zur Verfügung stellen würde.

 

Vermeintlich erneuerbare Ressourcen wurden in Folge verstärkt ausgebeutet und übernutzt.

Dies alles führte zu dem Begriff Fortschritt (Wachstum + Expansion).

 

Bücher zum Thema:

  1. The Party’s Over; Das Ende der Ölvorräte und die Zukunft der industrialisierten Welt.

Richard Heinberg

  1. Der geplünderte Planet; Die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen. Ein Bericht an den Club of Rome

Ugo Bardi